knöcherne Verletzung eines oder mehrerer Wirbel. Nach der Lokalisation lassen sich Hals-, Brust- und Lendenwirbelbrüche unterscheiden. Man unterscheidet die häufigeren stabilen Wirbelbrüche und die selteneren instabilen Wirbelbrüche, bei denen durch Verschiebung von Bruchstücken die Gefahr einer Schädigung des Rückenmarkes besteht.
Ursache: Ein Wirbelbruch wird z. B. durch einen Sturz aus großer Höhe auf die gestreckten Beine oder das Gesäß, eine starke Überbiegung der Wirbelsäule bei Verkehrsunfällen, durch übermäßigen Knochenabbau (Osteoporose) oder Knochentumoren verursacht.
Befund: Der Betroffene klagt über Schmerzen, bei gleichzeitiger Schädigung des Rückenmarkes können Teillähmungen oder Gefühlsstörungen bis hin zum Querschnittssyndrom auftreten.
Behandlung: Stabile Wirbelbrüche können durch Flachlagerung des Verletzten über 1–2 Wochen mit anschließender vorsichtiger Mobilisierung und Tragen eines Korsetts behandelt werden. Bei instabilen Wirbelbrüchen ist eine operative Behandlung notwendig. Dabei wird der betroffene Wirbelkörper z. B. mit einem inneren Spanner (Fixateur interne) stabilisiert.
Brockhaus Gesundheit; 30.11.2010, aktualisiert am 09.12.2010
Senioren Ratgeber mit Informationen rund um Krankheiten, Medikamente, gesund alt werden, altersgerechtes Wohnen, Pflege und Finanzen
Diabetes Ratgeber mit den Schwerpunkten Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2: Symptome, Behandlung und Ernährung bei Zuckerkrankheit
Baby und Familie mit Themen rund um Schwangerschaft, Geburt, Vorsorge, Kinderkrankheiten, Homöopathie und Erziehung